Legal Highs – die legalen Drogen aus dem Internet


Erklärung Legal Highs

Legal Highs sind sogenannte „neue psychoaktive Substanzen“ (auch NPS, Herbal Highs, Research Chemicals oder Badesalz), die, in der

legale Drogen in Deutschland
legale Drogen in Deutschland

Regel frei, in verschiedenen Internetshops erworben werden können. Egal ob „Spice“ oder „Charge+“, die Erfinder der Legal Highs sind sehr kreativ, wenn es um ihre Produkte und die Produktnamen geht. Mittels geschicktem Marketing und professionellem Produktdesign zielen die Hersteller vor allem auf Kunden ab, die auf der Suche nach alternativen, legalen Rauschmitteln sind und nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen wollen.

Durch die Veränderung der chemischen Struktur erschaffen die Hersteller neue Wirkstoffe und umgehen so das BtMG in Deutschland. Die verschiedenen Bezeichnungen (Räuchermischung, Badesalz, Pflanzendünger, Lufterfrischer etc.) sorgen ebenfalls für eine Umgehung der juristischen Behandlung als Arzneimittel und diese Kombination macht diese Produkte, zumindest für einen kurzen Zeitraum, legal. Die bereits genannten Produktbezeichnungen sind dabei gewollt irreführend gewählt worden, um die Rauschmittel als legale Produkte zu vermarkten.

Formen von Legal High Produkten

Legal Highs werden als Kräutermischungen, Badesalze, Pillen, Pulver und Liquids angeboten. Je nach Angebotsform wird das erworbene Produkt inhaliert und nasal oder oral eingenommen. Die wohl bekannteste Form, die Kräutermischung, ist wohl auch die weit verbreitetste Form der legalen Drogen. Die verschiedenen Badesalze und diverse Pulver erfreuen sich hoher Beliebtheit, wenn es um einen intensiven und „schnellen“ Rausch in der Nacht gehen soll. Die Pillen und Liquids können mit den unterschiedlichsten Wirkstoffen gekauft werden, je nach der eigenen Vorliebe und dem Kundenwunsch entsprechend.

Inhaltstoffe

Die Inhaltstoffe dieser, meist in China produzierten, Designerdrogen sind oftmals kaum erforscht und nur deren berauschende Wirkung ist bekannt. Deshalb ist bei Legal Highs besonders hohe Vorsicht beim Konsum geboten, denn es gibt meistens keine verlässlichen Angaben über eine sichere Dosierung oder deren Nebenwirkung. Falls Du Dich für den Konsum dieser Substanz(en) entschieden hast, dann solltest Du stets mit einer geringen Dosis beginnen, um den Effekt und die eventuellen Risiken besser einschätzen zu können.

Beispiele von synthetischen Hauptwirkstoffen:
• Cannabinoide
• Amphetamin Derivate
• Cathionen (Badesalz)
• Opiode
(Eine detaillierte Auflistung ist für diesen Bericht nicht vorgesehen)

Beispiele von pflanzliche LHs:
• Kolanuss
• Kratom
• hawaiianische Holzrose
• Kanna
• Guarana
(Liste dient nur der Veranschaulichung von einigen Beispielen)

Die Wirkung von Legal Highs

Meist imitieren die Legal Highs bereits verbotene, illegale Drogen um die aktuelle Gesetzeslage zu umgehen. Dabei kann die Wirkung sehr unterschiedlich sein, aber immer mit der Absicht, einen Rauschzustand zu erzielen. Die Kräutermischungen haben dabei den berauschenden Effekt von Cannabis und Haschisch, wobei die meisten synthetischen Cannabinoide bereits im BtMG erfasst, und damit illegal, sind. Diese Cannabinoide erzeugen meist einen beruhigenden, „chilligen“ Effekt, der das originale Produkt nahezu perfekt kopiert. Die nasalen, pulverförmigen Substanzen (Badesalze und verschiedene Pulver) versprechen oft einen amphetamin- oder kokainartigen Rausch, der den „Echten“ in der Wirkung im Nichts nach steht. Die Pillen und Liquids decken ebenfalls ein weites Wirkungsspektrum ab, wobei meistens ein LSD-ähnlicher Effekt beim Kunden erwünscht wird. Manch ein Hersteller wirbt sogar explizit mit einer aphrodisierenden Wirkung seiner Pillen und Liquids. Aber Vorsicht – die Hersteller weisen immer darauf hin, dass das Produkt nicht für den menschlichen Verzehr oder Konsum geeignet ist.

Bestellen im Internet – wichtige Info

Viele Internetshops bieten Dir diese Substanzen völlig legal und frei im Internet an. Beachte jedoch, dass viele Shops z. B. in Holland, anderen EU-Ländern oder sogar außerhalb der EU firmieren und dort eine andere Rechtslage als in Deutschland herrscht.

Rechtliche Lage in Deutschland

Wir weisen darauf hin, dass sich die Rechtslage rund um dieses Thema ständig ändert, da der Gesetzgeber kontinuierlich versucht, die rechtlichen Lücken zu schließen. Bitte informiere Dich vorab über die von Dir gekauften Produkte, deren Wirkstoffe und eventuelle Nebenwirkungen und ob Deine Legal Highs unter das BtMG fallen. Dieser Bericht dient rein zur Veranschaulichung des Themas und wir übernehmen keine Haftung für dein Handeln!

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One comment on “Legal Highs – die legalen Drogen aus dem Internet

Tja

würde die Regierung sich mal lieber für die Legalisierung von Cannabis einsetzen, dann bräuchte man auch diese alternativen “legalen Drogen” nicht. Ich finde es nach wie vor unbegreiflich wieso Cannabis nach wie vor verboten ist. Obwohl bspw. in Berlin damit ja inzwischen sogar ohne Probleme in aller Öffentlichkeit gedealt wird und die straffreie Menge sogar bei 15 Gramm liegt. Sollten die sich mal lieber darauf konzentrieren anstatt die legal Highs bzw. insbesondere Räuchermischungen zu verbieten! #MeineMeinung

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